Tierkommunikation heißt oft auch, abends, nachts für die Tiere da zu sein. Es gibt keine Zeiten, kein 9 – 17 Uhr. Notfälle sind Notfälle und die gibt es auch an Wochenenden, Feiertagen, abends… Es heißt einfach, für die Tiere da zu sein, wenn sie Hilfe brauchen, sie nicht alleine zu lassen in der Not.

Wir waren eingeladen und kamen erst spät nach Hause. Wie immer schaue ich nochmal kurz ins Internet und es hatte mir eine Freundin und ehemalige Seminarteilnehmerin geschrieben, die vor langer Zeit einen Hund adoptiert hat, bei dessen Rettung ich vor Jahren im Ausland dabei war. (Die Herzens-Verbindungen, die über die Tiere entstanden sind, bleiben für immer.)

Ihr Kater ist weg! Gizmo… Seit 4 Tagen schon! Sie hatten überall gesucht. Doch es ist „Katzenwetter“… die warmen Nächte, wo es schon mal sein kann, dass sie sich draußen vertüdeln, weils einfach so schön und spannend ist. Dennoch war es ungewöhnlich, da er nie so lange weg war! Doch jetzt war die Sorge groß, die Angst… denn nachdem sie überall Zettel aufgehängt hatten, meldeten sich Nachbarn, dass vor Tagen Leute geklingelt hätten, die beobachtet hatten, wie eine Katze angefahren wurde und dann weglief. Es war ihnen wichtig, Bescheid zu geben und die Besitzer zu finden. Meine Freundin war zu diesem Zeitpunkt aber nicht zuhause und die Verzweiflung war groß, als sie nun davon hörte… Die Beschreibung passte. Es war schrecklich!

Und so schrieb sie mich an in ihrer Not. Ich antwortete ihr gleich und setzte mich mit Gizmo in Verbindung. Gizmo zeigte mir eine schmale Straße in seiner Nähe, einen Begrenzungspfahl, den er durch das trockene, etwas höhere Gras aus seiner Position sehen konnte. Er bewegte sich nicht. Ich fühlte mich hinein und spürte seine Hüfte, vor allem links, auch sein Bein fühlte sich taub an und die Lendenwirbelsäule. Ich spürte einen Druck im Magen und ein schummriges Gefühl im Kopf. So gab ich es an sein Frauchen weiter. Ja, die Straße, wo er angefahren wurde, sei ein betonierter Feldweg, wo aber oft auch Autos schnell fahren. Ich sah noch ein flaches Gebäude über die Wiese hinweg in einiger Entfernung. Könnte ein Pferdestall sein, der dort ist, sagte sie.

Ob sie gleich loslaufen soll, um ihn zu suchen… auch wenn sie tagsüber bereits dort gesucht hatten. „Auch ein Begrenzungspfahl müsste dort sein in der Kurve…“ Nein, es ist stockdunkel draußen und die Taschenlampen könnten ihn verschrecken/ängstigen… Fraglich, ob er sich dann zeigt. Gizmo ist wie in einer Schockstarre. Ich spreche mit ihm, versuche, ihn zu beruhigen, ihm Mut und Kraft zu geben… visualisiere den Weg nach Hause, beleuchte die Straße von oben und sehe ihn laufen… Ja, die Straße macht einen Bogen nach rechts. „Bitte geh nach Hause, Gizmo! Sie warten auf dich!“ Da kam ein Satz bei mir an, der mir tief ins Innerste fuhr… „Kannst du ihr bitte sagen… dass ich vielleicht nicht kommen kann…“ fast entschuldigend und gleichzeitig so ordentlich formuliert, wie von einem Oberschüler…

Mir trieb es die Tränen in die Augen… und meine Hoffnung schwand in diesem Moment. Von dort, wo es passiert ist, bis nach Hause, sind es „nur“ 300 Meter. Was, wenn wir ihn nicht finden und er es nicht schafft aus eigener Kraft… irgendwo liegt, wo man ihn nicht sehen kann und jämmerlich sterben muss? Ich bat sein Frauchen, ihm Liebe zu senden… von Herz zu Herz und sich ein Lichtband zwischen ihrem und Gizmos Herzen vorzustellen, das ihn zu ihr zieht. Es war inzwischen 1 Uhr und ich nahm Gizmo mit ins Bett, so wie ich es oft tue, um ihnen zu helfen, sie zu halten und zu trösten und noch ein paar Quantenheilungsprozesse für ihn zu machen, um ihn zu unterstützen. Ich spürte eine Gänsehaut an seinem ganzen Körper… schlief irgendwann ein, aber schlecht.

Ich betete, dass er morgens einfach da ist. Morgen, inzwischen ja schon heute… Ich hoffte so sehr… In der Früh traute ich mich gar nicht, den Computer anzumachen und die Nachrichten anzuschauen. Ich hatte Angst, zu lesen, was ich bereits wusste… Er war nicht gekommen! Auch hatten sie bereits ganz in der Früh mit Hilfe der Nachbarn alles abgesucht. Nichts! Es war so still um Gizmo… Es kam nicht viel bei mir an, so dass ich schon fürchtete, es ist bereits zu spät… Ich versuchte, wieder und wieder Bilder zu bekommen, Informationen, Kontakt… Vormittags dann kam dieses starke Gefühl der Traurigkeit bei mir an und die Tränen schossen mir in die Augen. Auch das gab ich an sein Frauchen weiter… „weil es sein könnte, dass…“ um sie vorzubereiten. Sie wolle ihn finden, tot oder lebendig! Inzwischen war sie in der Arbeit und würde erst heute Abend wieder Zuhause sein.

„Nein, die Hoffnung stirbt immer zuletzt!“ übertönte ich meine eigene Mutlosigkeit und nahm wieder Kontakt auf. Es war irgendwann mittags, früher Nachmittag. Und plötzlich ploppte ein Bild rein. Ich sah durch seine Augen… HÜHNER! Es war, als liegt er und schaut auf eine Wiese mit Hühnern, die dort herumliefen. Total real! In Echtzeit! „Sandra! Gibt es bei euch irgendwo Hühner, die auf einer Wiese rumlaufen???“ „Jaaaa, das sind UNSERE! Gizmo liebt es, bei den Hühnern zu sein!“ O.K. Wenn er da ist, dann ist er JETZT da… Zuhause! Ich bete, dass es so ist… (Ich bete oft, wenn es um Leben und Tod geht… Gebete haben eine unendliche Kraft.) Sein Frauchen auch! Abends kam sie voller Hoffnung nach Hause und… Gizmo war nicht da… Sie ging gleich nochmal los, um sich mit einer Freundin und deren Hund auf die Suche zu machen.

Ihr Mann goss derweil den Garten… und plötzlich… plötzlich kam Gizmo aus einem Holzstoß in der Nähe des Beetes heraus! Er konnte fast nicht laufen, schwankte, lief sehr langsam, total wackelig und trat mit einem Hinterbein gar nicht auf… Egal, er war DA und fraß erst mal 2 ganze Schüsseln Futter leer! Dann war Ausruhen angesagt. Und Freude!!! Morgen geht’s zum Tierarzt… „Ich bin müde Sandra… aber unendlich glücklich!!!“ „Ich auch!“ Tja, im Röntgen wurde dann festgestellt… Gizmo hat einen dreifachen Beckenbruch, seine Krallen sind abgeschürft… aber all das wird heilen mit der Zeit. Er lebt! „Und ich glaube, ohne deine Hilfe hätte er es nicht geschafft…“ Ja, ich glaube, er hätte aufgegeben, vielleicht nicht die Kraft gefunden, sich nach Hause durchzukämpfen, ohne meinen Zuspruch, meine Unterstützung! Wir gemeinsam…

Danke Sandra, für euer Vertrauen! Danke Gizmo, du Kämpfer, du tapferer Kerl, du wundervolle Seele… Wir können so viel von euch Tieren lernen. Nein, Ihr seid nicht solche Jammerlappen und oft viel stärker und weiser, als wir! Und wieder denke ich an den Satz… „Es kann sein, dass ich vielleicht nicht kommen kann…“ und habe Gänsehaut am ganzen Körper… Mein Gott, wie oft verneige ich mich vor euch… Ihr großen, weisen, liebevollen Lehrer! DANKE!!! Danke für all das, was ich tun darf… für Mensch und Tier… auch wenn es oft nicht leicht ist! Es ist das Größte überhaupt, zu helfen!

„Liebe Sylvia,

mein kleiner Gizmo und ich danken Dir von ganzem Herzen für Deine schnelle Hilfe ♥️.

Gizmo war seit 4 Tagen vermisst und am 4. Tag haben wir von Nachbarn erfahren, dass Spaziergänger beobachtet haben, dass er am Tag seines verschwindens angefahren wurde und weg gerannt ist. Wir konnten ihn nirgends finden und Du hast noch mitten in der Nacht, als ich Dir ganz verzweifelt geschrieben habe, Kontakt zu ihm aufgenommen, um ihn heimzuführen. Nach langen 20 Stunden, in denen Du ihn die ganze Zeit begleitet und gestärkt hast, hast Du mir geschrieben, dass er bei Hühnern ist auf einer großen Wiese. Das sind unsere Hühner gewesen und er war tatsächlich dort, als ich kurz drauf von der Arbeit kam… Er konnte kaum laufen und hatte starke Schmerzen, was sich beim Tierarzt als 3facher Beckenbruch herausstellte.

Ohne Deine schnelle Hilfe hätte er so schwer verletzt bestimmt nicht den Heimweg geschafft, er war nach dem Unfall 4 Tage allein dort draußen und konnte nicht heim…“

Update heute: „Gizmo geht es gut soweit. Er setzt das Bein schon besser auf mit den Schmerzmitteln, natürlich noch total wackelig hinten. Aber es dauert ja auch 6 Wochen. Er schmust wie wild und frisst wie ein Scheunendrescher!!!“

Manchmal denke ich zurück… an die vielen Fälle, die ich im Laufe der Jahre bereits hatte, in denen ich die Tierkommunikation jetzt schon mache. Ich trage sie alle in meinem Herzen… doch einige bleiben besonders in Erinnerung, weil sie mich so tief berührt haben… wie das Gespräch mit Eachann ♥, der nach einem Weideunfall ganz unerwartet eingeschläfert werden musste. Er wurde nur 10 Jahre alt… Viel mehr wusste ich damals nicht, außer, dass er in einem großen Offenstall stand, in dem er auch aufgewachsen war und ich hatte die Fragen von seinem Frauchen, die völlig verzweifelt war, aufgrund dessen, was passiert ist und dass er so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde… Ob er glücklich war…? Ob er noch was sagen möchte…? Sie, die ihn so unglaublich geliebt hat… ja, noch nie so eine tiefe Verbindung zu einem Pferd gespürt hatte, wie zu ihm… sie wollte sich einfach noch bedanken für die Zeit… „Ich werde dich immer in meinem Herzen behalten…“

„Als ich mit Eachann Kontakt aufnehme, sehe ich ihn, wie er über eine Wiese galoppiert, spüre seine Beine, seine Kraft…

Plötzlich stolpert er, kommt aus dem Takt, wird langsamer und steht, atmet, ist erschöpft… es geht nicht mehr weiter. „Der Weg ist zu Ende.“ Er muss sich hinlegen, kann nicht mehr stehen, nicht mehr gehen. Bleibt liegen und ich sehe nur noch einen großen kräftigen Körper auf der Erde liegen. Da ist kein Leben mehr.

Und plötzlich erhebt sich aus diesem Körper ein anderer Körper, eine Gestalt, ein Phönix – wunderschön dunkel gesund kräftig elegant – mit langer dunkler Mähne (ich habe Gänsehaut…) und steigt hinauf ins Licht mit seinen fast durchsichtigen Flügeln… Wiehert, schüttelt den Kopf, wie, um sich von allem alten zu befreien und er wirkt so stolz, so erhaben und… so glücklich.

Er sieht mich kaum an und verschwindet langsam in der Ferne… irgendwo am Horizont, wo Himmel und Erde sich vereinen. Oh, Eachann ist eine große Seele und ich bin selten so jemandem begegnet. Ich bin total geflasht von diesem Moment.

Später treffe ich ihn für unser Gespräch noch einmal. Er kommt mir auf einer großen Wiese entgegen. Dieses Mal sehe ich keine Flügel mehr. Er ist ganz entspannt, lässt sich Zeit, schnaubt, bleibt vor mir stehen und senkt vertrauensvoll den Kopf, ganz nah an meinem Bauch und ich kann seinen Atem spüren. Es ist ein wunderbarer Moment.

Ich möchte wissen, was geschehen ist und er zeigt mir Bilder, wo ich sehe, dass er sehr aufgebracht ist, den Kopf hoch reißt. Es scheint mir, als gibt es einen Konkurrenten, jemand Neuen? Auf der Weide. Es gibt Unstimmigkeiten. Die Pferde jagen sich gegenseitig. Die Stimmung ist aufgeheizt. Eachann hat einen guten Stand und er lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen.

Er will es klären, will es wissen. Ist mutig und stolz, sehr selbstbewusst. Jeder muss sich einordnen und die Ordnung ist ihm wichtig. Er möchte, dass alles geregelt ist. Das war seine Aufgabe. Er liebte es, draußen zu sein, die Jahreszeiten, die Natur. Den Wind, den Regen, die Sonne, einfach alles hautnah zu spüren und zu erleben. Es war schön, ein wildes, freies Dasein und dafür dankt er Ihnen sehr!!!

„Es hat niemand Schuld.“ sagt er. „Ihr habt keine Schuld! Alles ist vorherbestimmt. Alles ist gut, wie es kommt. Ich wurde gerufen! Wir alle werden irgendwann gerufen und manchmal muss man aufhören, wenn es am schönsten ist.“ (Ich sehe Bilder, dass einige Menschen in Aufruhr sind und gelaufen kommen und dann neben ihm kauern.)

… Doch er hat nur dich gesehen. Du legst einen Umhang/”eine Decke voller Liebe” über ihn… und es ist alles gut. Von da an ist alles gut! Es war, als hätte er nur auf diesen Augenblick gewartet, um gehen zu können… “Bitte mach dir keine Sorgen, mir geht es gut! Ich bin da… ich bin überall, ich bin frei wie der Wind… ich bin bei dir und wenn du gehst, kannst du meine Schritte neben dir hören.

Ich weiß, dass du sie hörst! Dass du an mich denkst, jeden Tag, jede Sekunde, jede Minute und ich bin ganz nah bei dir, so wie früher… mein Kopf in deinen Händen und mein Atem auf deiner Haut. Wem erzählst du jetzt deine Sorgen? Erzähl sie mir! Ich kann dich hören! Weine nicht! Bitte! Unsere Liebe verbindet uns für immer… und wir werden uns wieder finden!”

Er tritt einen Schritt zurück von mir und ich schaue auf den Boden, da liegt ein Hufeisen. Ich weiß nicht, was es bedeutet, aber es hat einen symbolischen Wert für dich! Als ich wieder aufschaue, ist er verschwunden. Ich sehe Eachann in der Ferne laufen und wiehern und den Kopf schütteln… und er läuft und läuft, ohne den Boden zu berühren, so leicht… und verschwindet im Nebel am Horizont.

Danke Eachann!“

„Liebe Frau Raßloff,

vielen Dank, dass Sie mit Eachann gesprochen haben. Es hat mir gut getan zu wissen, dass es ihm gut geht, auch wenn seine Abwesenheit immer noch sehr schmerzhaft für mich ist.

Eachann ist auf dem Hof zur Welt gekommen und aufgewachsen, auf dem er bis zuletzt untergebracht war. Er war lange als Hengst auf der Weide und später in einer großen Herde im Offenstall mit direktem Zugang zu großen Koppeln. Er war meist umringt von einer Horde Ponys, die ihn alle abgöttisch geliebt haben. Er hat sich immer sehr gesorgt um seine Herde und aufgepasst. Er war so ein wahnsinnig offenes und liebevolles Pferd und hat sein Lebensglück mit allen geteilt, war immer offen für Neues und hat sich immer gefreut, auch in der Halle zu arbeiten und Neues zu lernen, ein Tänzer unter dem Sattel. Und er war wirklich ein sehr stolzes Pferd, voller Energie, hat überall seine Lebensfreude versprüht.

An diesem Tag war die ganze Herde auf der Koppel und eben ein neues Pferd dabei mit dem er sich schon am Tag zuvor über den Zaun hinweg angelegt hatte. Es kam vermutlich zum Streit und er hat einen heftigen Tritt auf sein Hinterbein abbekommen. Wirklich gesehen hat es aber keiner. Es war ein offener Bruch und er musste eingeschläfert werden. Ich kam erst später hinzu, weil ich den Anruf nicht bemerkt hatte. Und da waren natürlich einige Menschen in Aufregung. Er meint vermutlich mich. Ich kam auf den Hof gerannt, wusste erst nicht was wirklih passiert war, noch in der Erwartung, dass er bei den Krankenboxen sei, bin dann auf die Koppel gerannt, der Rest hinter mir her, um mich abzuhalten.

Er lag dann auf der Koppel, sah so friedlich aus… Es war so ein rießen Schock für mich, ich habe mich sehr lange dazu gelegt und geweint. Es war kalt an dem Tag, die Besitzerin des Hofes hat mich irgendwann zugedeckt. Abends wurde er in die Scheune gebracht, ein Bekannter hat mit mir ein schamanisches Abschiedsritual gemacht, wir haben viele Lichter angezündet, er wurde geräuchert und ich habe mich von ihm verabschiedet (oder es zumindest versucht), ihm erzählt wie schön es mit ihm war, von glücklichen  Momenten erzählt…

Vielleicht meint er das mit dem Mantel der Liebe. Ich habe die ganze Nacht bei ihm gewacht, ich habe ihn noch so sehr gespürt, er war noch so nah, es war wunderschön und so hart zugleich seinen Körper noch mal zu spüren und ihn so friedlich zu sehen. Es mag komisch klingen, aber es war für mich das Richtige in diesem Moment. Ich hab irgendwann gespürt, dass seine Seele den Körper/den Raum oder ähnliches verlassen hat, es war sehr unheimlich. Ich war dann noch bis zum Morgen bei ihm.

Seinen Kopf hat er immer geschüttelt, wenn er auf der Koppel getobt hat und mit seinen Kumpels gespielt hat. Mit seinem Freund Cid hat er immer wilde Kopfspiele gemacht. Dort konnte er gallopieren wie ein Weltmeister, unter dem Sattel war dies unsere Herausforderung. Ich musste immer schmunzeln, wenn er auf der Koppel so ganz ohne Anstrengung Galoppwechsel hingelegt hat, manchmal fast schon Galopppirouetten im Spiel…

Er war einfach meine große Pferdeliebe, ich hab ihm immer alle Sorgen anvertraut, er hat dann immer ruhig dagestanden und seinen Kopf an mich geschmiegt. Sein Tod war wirklich hart für mich und hat mir den Boden unter den Füßen genommen. Eachann war alles für mich, hat mir so viel gegeben. Ich habe ihn vor 4 Jahren eingeritten, ihn seither geritten und habe ihn erst im Januar endlich kaufen können, hatte mich natürlich auf eine lange Zeit mit ihm gefreut. Aber ich weiß auch, dass er will, dass ich wieder glücklich werde und mich des Lebens freuen kann. Ich denke mal, dass soll das Hufeisen bedeuten.

Ich danke Ihnen von Herzen für das Gespräch! Es hat mir sehr geholfen!

Herzliche Grüße

Anna“

“Es ist nicht so, dass Tiere keine Stimme haben… Wir Menschen sind es, die taub sind.” (Sylvia Raßloff)

Unbedingt das Video anschauen!!! Es ist so unglaublich berührend… was sich alles verändern kann, wenn man ihnen zuhört, mit ihnen spricht… ihnen Wertschätzung und Respekt entgegenbringt… hört, was sie uns zu sagen haben… ihre Gedanken, Gefühle kennt… Das ist es, was ich immer und immer wieder erleben darf ♥  Ich wünschte mir, dass alle Menschen die Tiere verstehen würden… dann wäre diese Welt eine Bessere…

“Anna Breytenbach ist eine professionelle Tierkommunikatorin, die eine grossartige, verblüffende Fähigkeit hat, mit Tieren zu kommunizieren. In dem unten eingebetteten Video wurde Anna gerufen, um im Falle eines schwarzen Leoparden zu helfen, der in einen südafrikanischen Wildkatzenpark verlegt worden war. Er trug den Namen Diabolo (nach dem spanischen Wort diablo für Teufel oder dem deutschen Wort diabolisch) und war eindeutig ein unglückliches Tier. Er knurrte jeden bedrohlich an, der in die Nähe kam. Die Besitzer des Parks (Jurg und Karen Olsen vom Jukani Predator Park in Südafrika), die eine enge, freundschaftliche Beziehung haben zu den Tieren in ihrem weitläufigen Park, hatten Angst, sich ihm zu nähern. So riefen sie die Tierkommunikatorin Anna um Hilfe…” ( http://transinformation.net/grossartige-beweise-dass-tierkommunikation-moeglich-ist/ )

Wie der Name des Leoparden Diablo in Spirit geändert wurde (OmU, Deutsche Untertitel)

Möchtest Du lernen, die Sprache der Tiere zu verstehen?… Möchtest du wissen, wie es deinem Tier geht… was es denkt, fühlt…

Die Tierkommunikation ist die Sprache allen Lebens. Sie ist eine Fähigkeit, die wir alle in uns tragen, die angeboren ist. Wir alle können wieder lernen, mit Tieren zu sprechen… und das Beste ist… wir können lernen, zu hören, was sie uns zu sagen haben.

Informationen zu den Seminaren -> https://www.tiere-verstehen.com/seminare-tierkommunikation/

Seminar-Termine -> https://www.tiere-verstehen.com/termine/

Anmeldung über das Kontaktformular auf dieser Seite oder direkt per E-Mail an: info@tiere-verstehen.com

„Liebe Sylvia, meine Hündin ist aus einem Tierheim aus Italien, es ging ihr wohl nicht gut in ihrem früheren Leben. Holi ist etwa 5 Jahre alt. Seit 2 Jahren lebt sie nun bei mir, vieles ist so viel besser geworden, doch sie ist immer noch sehr schreckhaft. Und anfassen lässt sie sich auch von niemand anderem. Jetzt ist mir aufgefallen, dass sie etwas steif geht (Hinterbeine). Die Tierärztin meint, dass sie Schmerzen hätte und hat mir erst einmal Tabletten gegeben. Das hat wohl etwas geholfen, aber um genau zu wissen, was los ist, müsste Holi geröntgt werden. Da sie schon eine Augen-OP und eine OP zur Entfernung eines Knubbels hatte, zögere ich. Vielleicht kannst Du bitte klären, was sie für Schmerzen hat, wie ihr zu helfen ist und überhaupt, was für sie wichtig ist. Ich wäre Dir sehr dankbar. Bei Facebook bin ich schon lange am mitlesen auf Deiner Seite und habe mich darum für Dich entschieden <3 Mit lieben Grüßen, Kathrin“

„Liebe Kathrin,

ich habe mir ausreichend Zeit genommen, um mit Holi Kontakt aufzunehmen, mich hineinzufühlen und mit ihr zu sprechen. Hier ist nun das, was ich von ihr bekommen habe:

Körpergefühle:

Wenn ich mich in Holi hineinfühle, spüre ich ihr linkes Hinterbein, das Knie, aber vor allem das Sprunggelenk im Gelenk und den Fuß unter den Ballen mittig, einen Druck beim Auftreten. Außerdem spüre ich eine Blockade in der Lendenwirbelsäule/Kreuzdarmbeingelenk, die in die Hüften, vor allem in die linke zieht. Ihre Beckenknochen spüre ich beidseitig, wie ein leichtes Brennen und links in der Leiste einen Druck (Lymphknoten?). Ja, ihre Lendenwirbelsäule, ihre Hüften, ihr  Gang fühlen sich dadurch etwas steif an und ich spüre auch die Knie- und Sprunggelenke über/fehlbelastet (links mehr). Auch die Füße/Zehen spüre ich. Weiterhin spüre ich eine ziemliche Blockade in der Brustwirbelsäule mittig, die nach links und rechts in den Bereich der Nieren/unteren Rippen zieht. Sie atmet dadurch nicht ganz durch. Ich spüre auch ihre Schultern und ihren Nacken Sehr! verspannt. Eine Blockade mittig der Halswirbelsäule, die in der Hinterkopf und in die Schultern zieht. Es ist so, als hätte sie die Schultern oft wie angezogen, so verspannt ist sie. Ich spüre ihre Schultern, vor allem die linke Schulter im Gelenk und aus diesen heraus die Ellenbogen- und Fesselgelenke überlastet. Unter der linken Achsel spüre ich einen Druck (Lymphknoten?). Sie fühlt sich vorne etwas schwächer an in den Beinen. Auch spüre ich hier und da ein leichtes Kribbeln unter der Haut, wie eine Gänsehaut/Empfindungsstörung? (Allergie? Aber auch ein Zeichen von großer Anspannung/Unsicherheit/Energie). Ich spüre ihre Mimik und ihre Kiefer sehr verspannt/angespannt (sie lacht nicht… macht sich oft Sorgen). Auch sieht sie nicht ganz klar. Im linken Auge spüre ich einen ganz leichten Druck beim Zwinkern und ein ganz leichtes Kribbeln. Ich spüre einen Druck unter der Schädeldecke/hinter Stirn und Augen, wie einen leichten Kopfschmerz, was aus der Halswirbelsäule (Craniosakrales System) kommen kann. Auch spüre ich einen Druck in den Ohren. Links ein leichtes Rauschen und die Geräusche klingen etwas gedämpft. Ich spüre einen Kloß im Hals beim Schlucken und einen etwas empfindlichen Magen. Einen Druck, ein leichtes Brennen innerlich in diesem mittleren Bauchbereich. Auch ihre Därme/ihr Unterbauch fühlen sich etwas geschwollen/gespannt an. Ich spüre ein leichtes Ziehen in diesem unteren Bereich bis zur Blase! Manchmal spüre ich eine ganz leichte unterschwellige Übelkeit und einen Druck, ein leichtes Ziehen, eine Unruhe und ein Gefühl der Schwere im Bereich der Brust/des Herzens.

Allgemein/Gespräch:

Holi ist glücklich… ja, sie ist richtig glücklich, bei dir zu sein… ein Zuhause zu haben… erzählt sie mir. Und das Zuhause… klingt ganz groß und voller Bewunderung, so wie sie es spricht… Etwas ganz Besonderes… Immer noch! Früher wusste sie überhaupt nicht, dass es sowas gibt… Dass Hunde SO bei und mit den Menschen leben dürfen. Dass Menschen nett sind… nein, das wusste sie nicht… und kann es bis heute nicht glauben… dass sie geliebt wird und dass alles immer so sein wird. Manchmal kommt es ihr heute noch vor, wie ein Traum… erzählt sie mir. Und manchmal träumt sie noch von früher… und sie hat Angst, aufzuwachen und wieder dort zu sein… in ihrer Vergangenheit. Sie hat eine unglaublich tiefe Verbindung zu dir… Du hast sie gerettet und sie so angenommen, wie sie ist. Du hast eine offene, ruhige und sichere Art, auf alles zuzugehen, die ihr sehr geholfen hat am Anfang und auch jetzt. Alles irgendwie lockerer zu sehen und einfach irgendwo hin zu gehen, auch wenn es ihr nicht leicht fällt… immer noch nicht… an deiner Seite ist irgendwie alles gut… erzählt sie mir. Sie liebt dich so sehr… „Du bist ihr Leben… ihr Ein und Alles!“ Sie fühlt sich wohl und geschützt mit dir und sie hat schon so Vieles gelernt, gesehen, erleben dürfen… einfach dabei… als wäre es das Normalste der Welt und dafür ist sie unglaublich dankbar… Dass du sie liebst und angenommen hast… so, wie sie ist und jeden Weg mit ihr gehst, ohne zu fragen… einfach durch! Ja, das erzählt sie mir von dir und dass du ein ganz besonderer Mensch bist. Sie beobachtet dich oft und kennt all deine Gedanken und Gefühle ganz genau, besonders, wenn sie sich unsicher fühlt, schaut sie zu dir, ob alles gut ist. Wie du redest, locker bist, auf Menschen zugehst… deine Sicherheit ist so wichtig für sie. Wenn du nicht so wärst, wie du bist, wäre sie noch nie so weit gekommen, wie jetzt… immer ein Stückchen mehr aus ihrer schützenden Hülle… hin zur Lebensfreude… und ich sehe sie in der Natur, ich sehe sie lachen, ich sehe sie unter anderen Hunden… ganz selbstverständlich… einfach so… Sie kann das alles selbst noch nicht glauben. Oh, und sie liebt das Wasser… Sie liebt es, in der Natur unterwegs zu sein… und Zuhause… Euer Rückzugsort, auch wenn sie hier manchmal noch fragend dasteht und sagt… Ist das jetzt wirklich echt? Nein, angefasst werden möchte sie nicht… Menschen sind nicht gut, sagt sie… Fremde Menschen… Auch wenn sie hört, dass Viele sie schön finden… und die Menschen um dich scheinbar nett sind… Ja, anschauen dürfen sie sie schon… aber anfassen… nein, da bekommt sie eine Gänsehaut und die Vergangenheit kehrt zurück. Bei manchen Menschen (Männern? Oder einzelne Personen, die auf euch zukommen) ist ihr schon mulmig, wenn sie sie nur anschauen… und sie zieht sich zurück, meidet den Blick. Zu viel Aufmerksamkeit mag sie nicht. Mal von hinten schnüffeln, ja, wenn sie nicht bedrohlich wirken. Menschen sind nicht immer gut… Das hat sie erlebt und es hat sich tief eingegraben…

Vergangenheit:

Ich sehe Holi an einer Haus?wand Einer kahlen Wand angekettet. Seitlich von einem Haus?, aber ohne Decke, ohne Schutz vor Sonne, Regen und Kälte, allein. Ganz oft war es heiß und sie hatte kein Wasser… deshalb liebt sie das Wasser, das Grün und vor allem weiche Liegeplätze heute so sehr… auch wenn sie sich anfangs nicht traute, es anzunehmen… Ist das wirklich meins? Dich immer wieder gefragt hat mit ihren wunderschönen Augen… Darf ich das? Nein, sie kannte es nicht, in einem Haus zu leben und es kam ihr so fremd vor am Anfang, erzählt sie mir. Holi ist sehr sensibel und das, was sie erlebte, spürt man heute noch… auch wenn sie glücklich ist, gerettet wurde… ihre Sentimentalität, ihre Traurigkeit, die tief in ihrer Seele ist. Sie denkt an ihre Babys… und ich spüre dieses Ziehen im Herzen… dass sie ihr weggenommen wurden… sie ihnen keinen Schutz, keine Milch mehr geben konnte… sie nie erfahren hat, was mit ihnen passiert ist. Grobe zerfurchte Hände, die sie einfach wegnehmen und in einen braunen Sack packen… Und dass sie „schuldig“ war… schmutzig… abstoßend… WEIL sie Babys bekommen hat… Sie schlecht behandelt wurde… sich nicht wehren konnte. „Schon wieder ein Problem!“ Manchmal im Vorbeigehen etwas nach ihr geworfen oder getreten wurde, von diesem Mann… weil sie ein Problem war… und doch nie wusste, was sie falsch gemacht hatte… ihre bloße Anwesenheit… ihr Anblick (deshalb mag sie heute auch nicht, wenn sie jemand direkt fixiert oder starr anschaut… Gänsehaut…)… am liebsten unsichtbar geworden wäre, wenn sie bloß angeschaut wurde… am liebsten im Boden versunken, wenn jemand auf sie zukam… Hände!… Sie waren immer grob… und sie konnte nicht weg… Innerlich war sie schon so oft gestorben, mit ihren Babys einfach fortgegangen… erzählt sie mir… hat sich weggeträumt… dort irgendwohin… auch wenn sie nicht wusste, wohin… so wie die „freien Hunde“ die sie manchmal sah, die bei ihr vorbei kamen… aber schnell vor den Menschen flüchteten… Menschen sind nicht gut! Nein, das weiß sie und es ist ihr freier Wille, ihr Stolz, sich auch heute nicht berühren zu lassen… So wie sie früher unzählige Male verletzt wurde… Sie möchte es nicht und sie braucht es auch nicht und sie ist froh und dankbar, dass du es ihnen sagst. Dort, wo sie dann hingebracht wurde… waren andere Hunde und irgendwie gab ihr das Halt, auch wenn es schrecklich/beängstigend war. Die Schicksale der anderen, genau, wie ihr eigenes… Leidensgenossen… und es gab Viele, die noch viel schlimmer dran waren, als sie selbst, erzählt sie mir… Sie zeigt mir eine alte große dunkle Hündin, die ganz verfilztes langes Fell hatte und doch an einigen Stellen die nackte Haut zu sehen war, die Gelenke ganz krumm und voller Schmerzen und Geschwüre und Stellen an der Haut… Sie war ganz grimmig und grantig zu allen anderen… doch Holi verstand sie… Sie versuchte nur, zu überleben… irgendwie. Holi fühlte sich für die Schwächeren verantwortlich und das tut sie heute noch ganz selbstverständlich… Sie ist so wundervoll darin… sie mag es nicht, wenn andere Hunde grob oder unhöflich sind und zeigt es ihnen auch… Sie hat Angst davor, verletzt zu werden, seelisch und körperlich… nie wieder… Harmonie, Gleichklang, Ruhe, Halt, Sicherheit, Natur, Wasser, Freiheit, Respekt, Liebe… Das macht sie glücklich… So richtig! „Danke“ sagt sie… und es ist ein so tief, ein so innig gefühltes Danke… mitten aus dem Herzen…

Nachdem Holi mir von ihrer Vergangenheit erzählt hat, mir diese Bilder und ihre Gefühle übermittelt hat, halte ich sie eine Weile im Arm… einfach still… um sie zu trösten… bis sie ruhiger wird. Es hat ihr gut getan, sich dessen zu erleichtern und dass ich ihr zugehört habe. Ich spreche mit ihr, einfach so… und erzähle ihr, dass das alles jetzt vorbei ist und nie wieder kommt… dass sie vertrauen kann und ihr Leben genießen… auch für all die, die nicht diese Chance bekommen haben… und ich trauere mit ihr zusammen um ihre Babys und all die anderen Seelen… Es tut ihr so gut, dieses Mitgefühl zu spüren… Danke Holi für dein Vertrauen!

Fragen:

– Die Schreckhaftigkeit; was bedeutet sie und was könnte ihr helfen?

Ja, Holi ist schreckhaft… vor allem bei schnellen Bewegungen von Menschen. Ausholen mit den Armen. Unerwartete Geräusche. Lautes. Alles, was plötzlich kommt… Das ist von früher… erzählt sie mir und es ist ein Schutzinstinkt, dieses Gefühl, sich zu ducken oder weglaufen zu wollen… Abstand zu gewinnen… heißt Überleben… da, wo sie herkommt und sie denkt auch gar nicht darüber nach, denn es kommt aus ihrem Inneren heraus, wie ein Reflex… sagt sie.

(Was ihr helfen könnte, insgesamt ruhiger zu werden und mit diesen Situationen, ihrer Vergangenheit überhaut, besser umzugehen… wäre eventuell eine energetische Behandlung oder Heilreise – Energiefeld-Heilung – und begleitend dazu Buschblüten, womit ich sehr gute Erfahrungen habe, vor allem bei denen, die in der Vergangenheit so viel Schlechtes erlebt haben, um sie zu unterstützen.)

– Was ist mit Schmerzen; hat sie welche, was könnte ihr helfen?

Siehe Körpergefühle.

Natürlich müsste das bei Gelegenheit tierärztlich abgeklärt werden. Eine gute Physiotherapie wäre sehr zu empfehlen. Außerdem habe ich gute Erfahrungen mit Heilpilzen gemacht.

– Sie ist etwas verfressen, frisst alles, was ihr vor die Nase kommt. Ich nehme an, sie hatte Hungerzeiten. Sag ihr bitte, dass ich in Sorge bin, dass sie draußen etwas falsches fressen könnte.

Und dabei hat sie einen empfindlichen Magen! Oh ja… Sie hatte Hungerzeiten… und man musste immer so schnell alles aufschnappen, vom Boden nehmen, was man fand/was hingeworfen wurde… sonst gab es nichts mehr… Man musste nehmen, was man kriegen konnte, um zu überleben…

Ich habe mit Holi gesprochen, dass sie das heute nicht mehr muss, weil zuhause immer Futter da sein wird… Sie schaute mich ungläubig an… Und dass es gefährlich sein kann… O.K. Sie wird es versuchen… schaut aber immer noch etwas ungläubig, während sie überlegt, was ich ihr gesagt und gezeigt habe.

– Hat Holi Wünsche – an mich?

Oh nein… „Du tust doch schon alles…“ Mehr, als sie sich wünschen kann… Nein, Holi wünscht sich nichts… Sie hat alles.

– Gibt es etwas Wichtiges aus ihrem früheren Leben, was ich wissen sollte?

Siehe Vergangenheit.

– Was kann ich ihr Gutes tun?

Essen geht natürlich immer 😊 und wenn du ihr manchmal ein bisschen mehr erklärst z.B. wenn Ihr was vorhabt, wo es hingeht und was sie erwartet und wie sie sich verhalten soll. (Visualisieren! Lernt man auch in der Tierkommunikation. Es wäre es auch eine große Hilfe, wenn Sie irgendwann mal die Möglichkeit haben, in mein Seminar zu kommen. Es verändert sich so viel dadurch… wenn wir auf einer Ebene mit den Tieren kommunizieren… Es hilf ihnen so sehr… die Bilder, Gedanken, Gefühle klar zu senden, wenn sie es am meisten brauchen… und es verändert so viel in uns selbst.) Das würde ihr helfen.

Sag Holi bitte, dass ich sie liebe, dass sie mein Herzenshund ist.

„Ich liebe dich, wie mein Leben… Danke dafür… und für alles.“

Danke Holi… du wundervolle Seele… Hast mich sehr berührt!

Alles Liebe

Sylvia“

Danke liebe Kathrin für Dein/euer Vertrauen!

„Liebe Sylvia, von Herzen Dank für Deinen Kontakt mit Holi. Über den Gesundheitszustand bin ich nun etwas in Sorge. Ich überlege, meiner Tierärztin Deinen Text weiterzuleiten? Ich bin glücklich, dass Holi sich wohlfühlt bei mir, da war ich mir nicht so sicher, gerade auch wegen der Schreckhaftigkeit. Werde Deine Zeilen noch sehr oft lesen müssen, um das alles aufzunehmen. Ist schon heftig und es tut mir richtig weh, dass Holi soviel hat ertragen müssen. Sie muss Kinder gehabt haben, ihre Zitzen waren noch geschwollen, als sie zu mir kam… Der Kontakt mit andern Hunden ist manchmal schwierig. Dann wäre eine gewisse Unhöflichkeit/Grobheit der anderen eine Erklärung. Ja, ich denke, dass Holi und mir Dein Kontakt weiterhelfen wird. Hab Dank, hab Dank, hab Dank! Ganz liebe Grüße, Kathrin“

„Liebe Sylvia, heute bin ich im Wald einer Nachbarin begegnet und wir haben uns ein Weilchen unterhalten. Genau wie Du es gesagt hast, Holi ist von hinten schnüffeln gegangen ☺ und dann noch zweimal zur Hand. Ach, es ist immer wieder eine Freude! Falls Du mal ein Gespräch veröffentlichen magst, kannst Du gerne das mit Holi nehmen. Wird sicher viele interessieren, wie das so ist. Alles Liebe, Kathrin ❤“

„Liebe Sylvia, ich habe den Eindruck, dass Holi seit Deinem Gespräch mit ihr wieder ein stückweit offener geworden ist. Sonntag hatte ich Gäste, eine Freundin konnte Holi sogar 3 x über den Rücken streichen! Alles Liebe, Kathrin“

„Liebe Sylvia, ich wollte Dir erzählen, was sich hier so tut: Holi bekommt nun Massage und läuft im Wasserbad, eine Akupunktur hat sie auch schon bekommen; das tut ihr alles sichtlich gut. Und das fast Größte dabei ist, dass die Therapeutin die Holi nun schon anfassen kann!!! Bei der ersten Stunde hatte noch Holi einen Maulkorb an, bei der zweiten dann nur noch beim umdrehen und inzwischen klappt das alles wunderbar ohne. Ich schicke Dir mal Bilder mit. Bisschen schwierig sind derzeit Kontakte mit fremden Hunden, da denke ich jetzt manchmal, dass sie die Kontakte gar nicht haben will. Bei ein paar Freunden ist das anders; da freut sie sich wie Bolle, wenn wir denen begegnen. Alles Liebe für Dich und herzliche Grüße, Kathrin“

„Weil das Herz keine Kompromisse kennt… und Aufgeben nie eine Option war… bis zum Schluss…“

Die Geschichte von Kim…

Kim war ein Schutzhund… Sein Leben lang. Er war Eigentum einer Sicherungsfirma, die ihn zum Objektschutz in den Dienst der Bundeswehr gegeben hatte. Er lebte in einem Zwinger… hatte nie ein „richtiges Zuhause“… Er hatte „seinen Job“, hat treu dem Menschen gedient… bis er irgendwann aufgrund seines Alters die Tauglichkeitsprüfung nicht mehr bestand und damit für den Schutzdienst nicht mehr einsatzfähig war. Kim wurde also in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Doch wohin mit ihm? Er kannte weder das Leben in einem Haus – noch das Zusammensein mit anderen Hunden. Hatte immer gearbeitet, das getan, was er sollte… mit allem was er hatte – alles gegeben. Und nun? Nun war er „übrig“. Eigentlich hätte er in die Firma zurückkehren müssen, wo er mit seinen 10,5 Jahren keinen „Gewinn“, sondern nur noch Kosten verursacht hätte… Sein Hundeführer, dem er sehr am Herzen lag, der ihn aber selbst nicht übernehmen konnte, wollte ihn dieser ungewissen Zukunft nicht überlassen… Die andere Möglichkeit war, jemanden zu finden, der Kim ein Zuhause schenkt. Einem Schutzhund, der keinen Kontakt zur Außenwelt kennt… der für den Schutzdienst nicht mehr tauglich, aber ansonsten noch fit, robust und gesund war.

Zu dem Zeitpunkt hatte Britta erst kurz hintereinander zwei Hunde verloren… und eine sehr alte Hündin zuhause. Britta und ihr Mann nehmen immer Notfälle und ältere Tiere auf… Die, die andere aufgegeben haben, die keine Chance haben. Doch eigentlich war sie noch gar nicht bereit… Tränen waren leer geweint… Keine Kraft mehr… Der letzte Abschied erst zwei Wochen her… Doch für manches gibt es nicht die „richtige Zeit“… „Schau ihn dir doch einfach an…“ Nur Bilder machen… und einen Text… für die Notfallseite des Tierheims. Brittas Mann war damals gar nicht da. Er war im Auslandseinsatz in Bosnien. Gesagt, getan. Es war der 1. Januar 2006, als Britta zu ihm in die Kaserne fuhr und mit ihm und seinem Hundeführer auf Nachtpatrouille ging… Und Kim kam, sah und siegte… Es war um sie geschehen… („Ich schreibe das und mein Herz wird riesengroß. Ich sehe ihn genau vor mir, als wäre es gestern gewesen…“) Keiner wusste, wie… Es war verrückt! Nein, das Herz kennt keine Kompromisse… (für alle, die immer „zu früh“ aufgeben…) Irgendwie musste es gehen! Kim kam im April, nachdem er frisch durch die Prüfung gefallen und damit sein Dienst offiziell beendet war… „nach Hause“! Alles war vorbereitet… Der Garten, eine Hütte… Er kannte es ja nicht, im Haus und überhaupt… das „ganz normale Leben“…

So viele Gedanken vorher im Kopf… und lauter Stimmen von außen sprachen dagegen… „Was ist, wenn…?“ „Wenn er alles beschützt…“ „Vielleicht auch gegen dich?“ „Und eure alte Hündin!….Er kennt doch keinen Kontakt!“ „Verrückt… Wie willst du das schaffen?“ Nein, es gibt keinen Plan… nur das unbändige Gefühl, wenn sie mit ihm Kontakt hatte: „Wir zwei schaffen das!“ Das „Abenteuer“ Kim begann… und Kim wollte Alles! Alles nachholen, leben, erleben, was er nie hatte… Er wollte REIN… Er wollte bei Britta sein, ganz nah, alles für sie tun. SIE hatte ihn einfach angenommen, in ihr Herz aufgenommen, so wie er war… und das wollte er ihr mit all seinem Sein, mit jeder Faser danken… „Ich bin für dich da…“ Seine Augen auf sie gerichtet, sein Herz voll von ihr… und umgekehrt genauso. Auch wenn es am Anfang nicht leicht war… „Britta… Kim zerlegt das Rollo!!!“ (als die Nachbarin aufgeregt in der Arbeit anrief…) „Welches Rollo?!“ (Das Außenrollo, das sie runter gelassen hatte… Er wollte rein!) O.K… Links und rechts ein Hund neben dem Bett angeleint, die Ohren und Augen nachts offen… („Wenn er sie hätte verletzen wollen, hätte er das längst getan…“ Schrecksekunden, Atem anhalten…) Früh um vier aufgestanden, um möglichst viel Zeit mit Kim zu verbringen… ihn auszulasten… bevor es zur Arbeit ging. Das waren die ersten Tage, Wochen, Monate…

So ziemlich Alles war das erste Mal für ihn! Anfangs waren sogar die Geräusche, die Schacka, die alte Hündin im tiefen Schlaf machte, „komisch“ für ihn… Nein, er kannte so vieles nicht und wollte doch so viel voller Vertrauen entdecken. Er wollte lernen, alles richtig machen, alles kennenlernen, was das richtige Leben ausmacht… und die Zwei, Britta und Kim… waren EIN Team! Sogar in der Parfümerie sind sie gemeinsam gewesen, wo Kim trotz seines Maulkorbs, den er vorsichtshalber zur Sicherheit trug, mit seinem lieben und strahlenden Blick, die Leute für sich einnahm… Sie sind durch die Gegend gestreift, stundenlang… oder haben einander nur angesehen… um alles aufzusaugen… für irgendwann in weiter Ferne… Dachten sie. Kim war ja so fit für sein Alter… Bis er eines Tages plötzlich beim Spiel im Laufen zusammenbrach… Zerrung? Oder bereits die Ankündigung dessen, was später folgte… Die erschreckende Diagnose… Knochenkrebs! Kim kam, wie ein Sturm und ging, wie ein Sturm… Er ist gegangen, wie er gelebt hat! Er hat alles gegeben… für ein ganzes Leben… all seine Liebe… Alles! …für eine viel zu kurze Zeit. 1 Jahr und 4 Monate Kim. Er starb wenige Tage vor seinem 12. Geburtstag… und hinterließ so viel…

„Es gibt eine Zeit vor ihnen… und eine Zeit nach ihnen… und niemals mehr werden wir die selben sein. Sie verändern uns… und sie begleiten uns… für immer.“ Danke Britta und Kim, für dein/euer Vertrauen und das berührende Gespräch:

„Meine liebe Sylvia,

ich habe gerade noch einmal die Tierkommunikation gelesen und bin immer wieder tief berührt. Das ist alles so weise, so tiefgründig, so voller Liebe und vieles davon trage ich schon seit Jahren fast wörtlich so in mir. Das ist so schön! Und immer, wenn ich es lese oder auch danach daran denke, legt sich ein Schutz um mich. Ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Ruhe, Frieden, Liebe, Glück, Stolz und Schutz sind in mir und um mich herum. Wie ein Kokon. Es ist ein total schönes, ein beruhigendes und sehr besonderes Gefühl.

Und Du hast alles auch so schön beschrieben, dass ich es bildlich vor mir sehe und genau rein fühlen kann. Alles kommt bei mir an. Jedes Wort, jedes Bild, jedes Gefühl. Danke! Ich bin so froh, dass ich Dich um die TK gebeten habe. Auch wie er auf Dich zugelaufen kam… das war genau er. Entspannt, sicher, offen, lachend und eine mächtige Energie in sich und um sich herum und gleichzeitig sanft. Ja, das war er auch für mich.

Als er damals gestorben ist, sagte ich einer Bekannten, dass sein Tod genauso war, wie er. Wie ein Sturm. Wie ein Sturm kam er in mein Leben, wie ein Sturm war das Leben mit ihm und wie ein Sturm ist er wieder gegangen. Voller Energie und heftig. Als ich ihr das eher so aus dem Bauch heraus sagte, wurde mir plötzlich klar, dass ein anderer Abschied ganz untypisch gewesen wäre. Ein langsam alt werdender Kim, der langsam abbaut, langsam gebrechlich wird… das war nicht er. Er war voller Power, Kraft, Energie… so heftig war dann auch der Schluss…

Du hast mir so ein schönes Geschenk gemacht mit Deiner Mail, Deiner Mühe, Deinem Einfühlen und den Bildern, die Du mir ins Herz gelegt hast. All das bleibt in mir für die Ewigkeit und verbindet mich noch einmal mehr und noch viel intensiver mit ihm für die Ewigkeit. Und auch das Gefühl, das ich oben beschrieben habe, ist ein Geschenk, das ich durch Dich erhalten habe. Danke!!

Als ich Deine Mail gelesen habe und in der Zeile mit dem Vertrauen war, hatte ich den Gedanken im Kopf: „DIR habe ich vertraut…“ und lese weiter wie er sagt: „Denk immer daran, wie wir uns vertraut haben. Du mir.“ Sylvia…!!! Und während des Lesens ist dann eingetreten, worauf ich schon seit seinem Tod gewartet habe. Mehr als 10 Jahre also. Er war da! Aber ganz anders, als ich es immer gedacht habe. Worauf ich gewartet hatte. Nicht neben mir oder irgendwo im Raum. Er war IN mir.

Es fühlte sich so an, wie beim Seminar bei Dir… Einfach uuuuunglaublich!!! Und plötzlich war mir klar, dass ich ihn gar nicht außerhalb hätte spüren können, weil wir Zwei immer Eins waren! Ich habe mich so sehr gefreut und ich habe ihn lachen sehen, sich freuen sehen, dass ich es ENDLICH begriffen habe und dann haben wir beide zusammen gelacht und uns gefreut… wie früher. Ein echter Moment. Liebe Sylvia, damit hast Du mir ein unfassbares Geschenk gemacht. Du ahnst nicht, was für eins.

Du weißt, dass ich sehr traurig war und nicht verstehen konnte, warum mich unsere verstorbenen Hunde eigentlich nie besuchen kommen. So, wie andere oft von ihren Tieren schreiben. Ich habe immer gedacht: „Warum nicht? Sie wissen doch, wie sehr ich sie liebe und wie sehr ich mich freuen würde…?“ Nun weiß ich, dass es geht und ich spüre seine Kraft und Ruhe und ich freue mich so sehr, dass es ihm dort, wo er jetzt ist, so gut geht. Ich spüre die Freiheit, die er fühlt, die Weite und ja, genau so passt es zu ihm. Auch die Gefährtin, die er gefunden hat. Stark und sanft wie er selbst. Er war kein Einzelgänger… auch wenn er den größten Teil seines Lebens so leben musste.

Ich freue mich so sehr für ihn… und auch für mich. Und dass wir uns gefunden haben… wenn auch nur für kurze Zeit….und doch für die Ewigkeit. Alles passt, liebe Sylvia, und ich danke Dir von ganzem Herzen für diesen Blick in eine andere Welt, dieses Fühlen, dieses Spüren. Danke! Ach Du Liebe, Du verbreitest so viel Freude mit Deiner Gabe, mit Deinem Sein, weil Du bist, wie Du bist. Danke für Dich! Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, denn ich weiß, es ist nicht immer einfach so zu sein.

Erfüllt von Glück und Liebe und tief verbunden mit Dir.
Bis ganz bald.
Britta“