Ein kleines Video für euch ♥ auf meinem Youtube-Kanal -> https://www.youtube.com/@tiereverstehen
Es ist der letzte Tag in der Schule… Weihnachten steht vor der Tür… und heute ist ein besonderer Tag, denn alle sollen ihre schönsten Geschenke mitbringen, die sie jemals erhalten haben und darüber eine Geschichte erzählen. Das kleine Mädchen ist furchtbar aufgeregt, und nachdem sie ihren Kakao getrunken und sich angezogen hat, läuft sie nochmal in ihr Zimmer und krabbelt unters Bett, um ganz hinten einen alten Karton hervorzuholen. Voller Staub ist er, und sie muss niesen, als sie ihn wegpustet. Ein bisschen hat es geschneit, es sieht aus wie feiner Puderzucker, der alles sanft zugedeckt hat… denkt sie, als sie kurz nochmal aus dem Fenster schaut „Wow…“
Plötzlich hat sie es eilig… Den Karton unterm Arm rennt sie die Treppe runter und macht sich fröhlich auf den Weg. Die Luft riecht so klar, so frisch… so sauber irgendwie. Ja, es wird ein schöner Tag werden! Mit roten Wangen kommt sie in der Schule an. Im Klassenzimmer sind schon fast alle da. Jeder hat natürlich seine besonderen Geschenke mitgebracht und alle sind aufgeregt und plappern wild durcheinander, bis die Lehrerin den Raum betritt. Feierlich zündet sie eine Kerze an und fordert die Kinder auf, sich in einem Kreis drumherum zu setzen. Draußen hat es jetzt wieder zu schneien begonnen. Die Flocken tanzten vor den Fenstern, und mit einem Mal breitet sich eine geheimnisvolle Stimmung, ja eine knisternde Vorfreude im Klassenzimmer aus.
Jeder fragte sich, was der andere wohl dabei hat und alle sind riesig gespannt, bis die Lehrerin das erste Kind auffordert, seine Geschenke zu zeigen und etwas dazu zu erzählen. Es sind Bücher, Spiele, Schmuck, Autos, eine Uhr… Lauter tolle Geschenke! Und die Geschichten dazu sind relativ schnell erzählt. „Von meiner Tante…“ „Das habe ich mir so gewünscht…“ „Das war das schönste Geschenk…“ So ging es unter vielen Ah`s und Oh`s reih rum. Je näher die Reihe nun zu dem kleinen Mädchen kam, desto flauer wurde ihr im Bauch. Hatte sie möglicherweise das Falsche mitgebracht… nicht richtig zugehört? Was hatte sie sich nur dabei gedacht?
Mit dem Fuß schiebt sie ihren Karton immer weiter nach hinten unter ihren Stuhl. Sie könnte ja immer noch sagen… Ich habs vergessen… oder irgendwas? Während sie noch fieberhaft nachdenkt, ist sie schon dran. Am liebsten wäre sie jetzt auf ihrem Stuhl unsichtbar geworden. Alle Augen sind auf sie gerichtet. „Nun zeig uns deine Geschenke, Marie!“ hört sie die freundliche Stimme der Lehrerin, wie von Ferne an ihr Ohr dringen… Und nach einer Weile… „Oder hast du keine dabei?“ „Na klar!“ Ein Mitschüler zeigt direkt auf den Karton unter ihr… Nun gab es kein Zurück mehr! Zögerlich zieht sie den alten Karton hervor, der jetzt noch viel älter aussieht, als er war.
Sie schaut noch einmal unsicher in die Runde, bevor sie ihn langsam öffnet… und Stück für Stück ihrer “kleinen Schätze”, wie sie sie immer nennt, hervorholt. Lange hat sie selbst nicht hineingeschaut und nun schämt sie sich sogar ein bisschen, als die „Geschenke“ so vor aller Augen da liegen – irgendwie grau, alt und schäbig sehen sie aus – und doch sind sie so unendlich wertvoll, für sie. Ein Mitschüler zieht die Augenbrauen hoch. Zwei andere schauen sich an und grinsen. Doch sie achtet nicht mehr darauf. Es dauert einen Moment, bis sie zögernd anfängt, ihre Geschichten zu erzählen.
Zu dem Vogelnest, das sie im Wald gefunden hat, mit der halben Eierschale darin. Dass sie und ihr Papa später nachgeschaut haben, welcher Vogel das war und warum das Nest wohl zerstört wurde. Oder war es einfach nur bei einem Sturm heruntergefallen? Zu ihrer Muschelkette, selbst gemacht, aus den schönsten Muscheln, die sie gemeinsam mit ihrer Mama im Urlaub am Meer gesammelt hat und was sie dort erlebten. Zu dem schwarzen Stein, der wie geschliffen und doch voller winziger Löcher ist, von dem ihr Opa gesagt hat, dass er vielleicht irgendwann mal einfach aus dem Weltall gefallen sei, vor ganz langer Zeit.
Und zu dem alten Silberring, der schon ganz matt und dunkel ist, mit den geheimnisvollen Zeichen drauf, den sie von ihrer Oma geschenkt bekommen hat… und zu den wundervollen Märchen, die sie immer erzählte, als sie noch da war. Der Karton ist fast leer, bis auf das letzte Geschenk, das sie ganz zum Schluss vorsichtig aus ihrem Karton nimmt. „Das ist das Halsband meines besten Freundes…“ Sanft streicht sie über das inzwischen brüchig gewordene Leder… „Er war der beste Freund, den man sich vorstellen kann…“ Die Unterrichtsstunde ist schon lange vorbei, doch keiner hat mehr darauf geachtet… denn mit glänzenden Augen beginnt sie, von ihm zu erzählen…
Von ihrem Freund, von seinem weichen Fell und wie er sie immer getröstet hat… dass er ihr zugehört hat, weil ihm konnte sie alles anvertrauen… von seinem Lachen, seinen Streichen und all dem, was er ihr geschenkt hatte… Und dass sie heute noch oft in den Himmel schaut und glaubt, ihn dort zu sehen… wie er sie anlächelt, wenn sie mit ihm spricht… “weil ich weiß, sie können uns hören… und immer dann, wenn wir an sie denken, dann sind sie auch da.“ Als sie aufhört, zu sprechen, ist es eine Weile mucksmäuschenstill im Raum.
In Gedanken ist jetzt jedes der Kinder bei sich selbst, bei den Geschenken und Erinnerungen, als die Lehrerin sich schließlich räuspert und in die Stille hinein sagt… „So schön jedes einzelne Geschenk ist… es sind alles „nur“ Dinge… Ihren wahren Wert erhalten sie erst durch das Gefühl, durch die Erinnerung… durch das Leben, die Liebe – durch Menschen und Tiere – und das, was uns mit ihnen verbindet. Die wahren Geschenke tragen wir im Herzen. Das ist es, was für immer bleibt…”
In diesem Sinne… Habt einen schönen 4. Advent, ihr Lieben ♥
(Sylvia Raßloff)
und es sind diese heiligen dunklen Nächte jetzt… hin zur Wintersonnenwende und dem Beginn der Raunachtszeit… doch so Vielen ist noch gar nicht weihnachtlich zumute…
Es ist so viel Unruhe im Außen… und auch in uns! Die Zeit hat sich verändert… läuft gefühlt immer schneller! Und doch ist es so wichtig jetzt, bewusst langsamer zu gehen, zur Ruhe zu kommen… in Uns selbst!
Erinnern wir uns wieder daran, dass es die stille Zeit ist, die beginnt… auch wenn Viele das in der heutigen Welt vergessen haben! Hektisch rennen wir dem eigentlichen Sinn des Ganzen hinterher….
Doch das ist wider der Natur, mit der wir in unserem Ursprung tief verbunden sind, die sich in die Stille zurückgezogen hat… um sich vorzubereiten auf das Neue. Auf das Licht, das aus der Dunkelheit heraus geboren wird…
Ja, es geht um Rückzug, Besinnung, Verbindung… wie es unsere Ahnen noch taten! Und vielleicht sollten auch Wir uns in diesen Tagen wieder der alten Feste und Rituale besinnen. Und auf das, was wirklich wichtig ist…
Weihnachten ist die Zeit der Liebe, die Zeit der Dankbarkeit… für all das, was wir haben und für die, die bei uns sind… die Zeit der Erinnerung an die, die bei uns waren, die auf uns schauen… uns weiter begleiten!
Es ist aber auch die Zeit des Nachdenkens… über all das, was passiert in der Welt… über die Wege, die wir gehen… und das „Wofür“ Wir hier sind!
Es ist die Zeit, in uns zu gehen… und nicht nur uns selbst zu sehen. Denn es sind nicht die Dinge, die wir für uns tun, die am Ende zählen. Es ist das, was wir verändern… in und um uns herum!
Es sind die Spuren, die wir hinterlassen… ist die Liebe, die wir aussenden… ist Wertschätzung und Mitgefühl… all das, was uns verbindet, nicht trennt! Ist Frieden… statt Leid!
Nein, es sind nicht die großen Geschenke, die wichtig sind! Es ist Innehalten und nachzudenken über das, was wirklich wertvoll ist… was wir weitergeben an die, die nach uns kommen und wofür wir einstehen!
Und ja… für die dazusein, denen es nicht so gut geht, Menschen und Tiere… Hoffnung zu geben und beschützen, was wir lieben… ist in dieser Zeit, in der wir leben, wichtiger denn je!
Und damit wünsche ich euch einen schönen Abend ♥ (Hier noch ein Video für euch dazu -> https://youtu.be/WUEz_TIUbpg?si=LY7x7cLpnpw4gOt0)
(Sylvia Raßloff)
Jemand, den du kennst, bereitet sich auf sein erstes Weihnachten vor… ohne Ehemann, ohne Frau, ohne Mutter oder Vater, ohne Bruder oder Schwester, ohne Tochter oder Sohn…
Auf ein Weihnachten ohne einen geliebten Menschen… ohne ein geliebtes Tier!
Denk daran…
dass besonders die Zeit um Weihnachten, die für Viele Freude, Familie und besinnliche Stunden bedeutet… für andere eine Zeit der tiefen Traurigkeit und Einsamkeit ist!
Sei nett, sei achtsam, großzügig… gib Liebe und hilf denen, die es brauchen! Tue niemandem weh und vor allem sei nachsichtig, wenn jemand nicht wie gewohnt reagiert.
Und ja, Ich denke an Dich…
an all jene, die gerade eine schwere Zeit durchmachen, die ein schweres Jahr hinter sich haben… Ich sende euch eine innige Umarmung und Alles Liebe ♥
Und für alle anderen… Denkt daran, euch von nichts und Niemandem stressen zu lassen! Wir haben ein sehr anstrengendes Jahr hinter uns…
Jetzt ist die Zeit, zur Ruhe zu kommen. Du musst gar nichts… außer Du selbst sein! Und dieses Weihnachten so verbringen, wie und mit wem du dich gut fühlst!
Nur darum geht es! Um die Zeit mit unseren Liebsten. Um die Zeit für uns selbst! Um das Licht, die Wärme, die Geborgenheit… um die Geschichten und Erinnerungen…
und um den Frieden in unseren Herzen ♥
(Sylvia Raßloff)
Ohne Schuhe…
Du kommst heim… ziehst deine Schuhe aus… deinen Mantel. Pfoten tapsen dir entgegen. „Zuhause, endlich!“… wie gut das tut! Du kniest dich nieder… Den Boden spüren. Herzen auf gleicher Ebene. Augen… Seelenkontakt. Geborgenheit… Liebe!
Kannst Dich spüren jetzt. Wie die Tiere auch. Sie haben keinen Mantel. Keine Schuhe. Nur sich selbst! Reine Seele… reines Herz, in das du direkt blicken kannst. Dich fallenlassen. Nur Du sein. Nackt. Ohne schützende Hülle. Ohne Schuhe…
Denn manchmal sind sie zu groß, manchmal zu eng… manchmal zu hoch, lassen uns stolpern… aber sie schützen… lassen uns weiter laufen, ohne innezuhalten, weil wir die Steine nicht spüren… mit festem Schritt sicherer wirken.
Die Spuren, die Wege, die du bis hier gegangen bist, Schmutz und Staub weggeputzt… wie neu nach außen. Doch im Herzen… im Herzen sind wir barfuß… wie die Tiere! Ungeschützt. Leicht verletzlich…
Im Herzen sind wir uns nahe… näher, als Menschen es je sein werden. Ohne Mantel, ohne Maske… Mit all unseren Narben. Ja, sie haben diese Wärme, auch wenn es kalt ist… wärmen alles um sich herum. Und unsere Herzen gleich mit!
Sie brauchen keine Schuhe… sind wahrhaftig, echt… immer! Verbunden mit der Erde, der Natur… mit wunderbar schmutzigen Pfoten… und Nasen, die uns zum Lachen bringen. Bei ihnen sind wir zuhause… gut aufgehoben. Eingehüllt… geborgen.
“Es fühlt sich so gut an…” denkst du und ziehst deinen Mantel noch ein Stück fester um dich… die Hände tief in den Taschen vergraben. “Glatt gebügelt…” denkst du… und für einen kurzen Moment an das so unendlich weiche Fell..
Menschen schauen dich an… und sehen dich doch nicht wirklich. Keiner will wissen, wer du bist. Keiner sieht, dass du eigentlich frierst, dich verloren fühlst… in dieser Welt! Kalter Wind fährt dir ins Gesicht… und du schaust auf deine Schuhe…
Sie sind zu eng geworden… doch ein bisschen glänzen sie noch. Sie tragen dich weiter… während du dich danach sehnst… „nach Hause zu kommen“… später… Dich endlich wieder spüren zu können…
Verletzlich zu sein… aber nicht verletzt zu werden! Verstanden zu werden, ohne dich erklären zu müssen… Nur Du zu sein! Vertrauen/Verbindung… weil Ihr euch kennt. Liebe ohne Bedingungen… Verstehen, ohne Worte…
Von Herz zu Herz… und Seele zu Seele… barfuß!
(Sylvia Raßloff)
Oh ja, Tiere halten unsere Herzen warm, während die Welt um uns herum immer kälter wird! Habt einen schönen Abend, ihr Lieben ♥
(Bei uns ist der Himmel klar, der Mond scheint bereits so hell! Mal schauen, ob ich die Plejaden und La Luna später noch für euch fotografieren kann.)