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Und wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen…

Für immer Du… Für immer Wir… Für immer verbunden. Filli ♥

Danke Daniela: „Ja, dass werden wir tun… Immer wieder. Ich rieche sie, ich spüre ihr Fell was durch meine Finger streicht, ihre weichen Ohren, ihre kleine Narbe im Gesicht… Ich hatte solche Angst dies zu vergessen…aber es ist nicht möglich. Keinen Tag vergesse ich es. ❤️. Ich umarme Dich und Filli… ❤️“

Er saß auf einer Bank und streichelte seinen Hund, während er leise mit ihm sprach. Ich war so berührt von diesem Anblick, dass ich mich einen Augenblick dazusetzte. Plötzlich sagt dieser Mann zu mir “Warum sind wir so?” Ich entgegnete ihm “Wer?” Der alte Mann wirkte nachdenklich… “Wir… wir Menschen. Warum sind wir so?” Überrascht antwortete ich “Ich weiß nicht…”

Und dann begann er einfach zu reden…: „So viele Menschen sind unzufrieden… sind wütend, verzweifelt, traurig… wollen so Vieles ändern, was um uns herum passiert… und dabei verurteilen sie, grenzen aus, zeigen mit dem Finger nur auf die anderen… doch sie selbst sind nicht bereit, sich zu ändern? Warum sind wir so? Warum lügen Menschen, hassen, verletzen andere? Wir sehnen uns nach Frieden, nach Glück… doch was wir in uns selbst nicht gefunden haben, können wir auch nicht geben… Wir wollen immer nur nehmen. Warum sind wir so?

Wir jammern wir über das Leid auf der Welt für Mensch und Tier, den Raubbau der Natur, die Vergiftung unserer Umwelt… doch selbst wollen wir nichts dagegen tun? Warum sehen wir die Not der Schwächsten nicht und überlassen so Vieles dem Schicksal, geben die Verantwortung einfach ab, ohne zu erkennen, dass so Vieles mit UNS zu tun hat? Wir verschließen die Augen, verdrängen das Leid, während wir uns den Kopf über “Probleme” zerbrechen, die oft keine Wirklichen sind! Warum sind wir so? Warum tun wir uns so schwer, nach unseren Herzen zu handeln… und vielleicht etwas zu verändern, solange wir leben?“

Der alte Mann sah mich an und ich fragte „Haben Sie die Antwort gefunden?“ Er zögert einen Moment, bevor er fortfährt: „Ich bin alt, habe viel gesehen, erlebt und gelernt… habe vertraut, geliebt und gekämpft. Bin oft gefallen, wurde belogen und verletzt… habe viele Seiten des Lebens kennengelernt und bin so vielen verschiedenen Menschen begegnet. Ich habe viel Zeit damit verbracht, zu versuchen, die Menschen zu verstehen… Doch jetzt weiß ich, dass es Zeitverschwendung war… denn ich habe es nie verstanden, warum Menschen so sind. Genau wie mein Freund hier…“

Er tätschelte liebevoll seinen Hund „der lange auf den Straßen lebte und nun mein treuester Gefährte ist. Menschen wollen sich nicht ändern…“ Es klingt endgültig aus seinem Mund… Der Hund legt vertrauensvoll den Kopf auf sein Bein. Und so sitzen wir eine Zeit gemeinsam auf dieser Bank… und es fühlt sich so friedlich an. Doch die Gedanken wollen keine Ruhe geben und so sage ich in die Stille hinein zu ihm… „Aber es sind nicht alle so! Es kann doch nicht sein, dass alle Menschen einfach alles so hinnehmen… Es gibt doch Menschen, die anders sind…?“ Der alte Mann schweigt.

Nach einer Weile sagt er: „Die Antwort ist Liebe! Die wahre, reine, bedingungslose Liebe… zur Natur und zu allem, was lebt. Sie vermag Berge zu versetzen, alles zu verbinden und alles zu heilen. Ja, es gibt sie, diese Menschen, überall… Und hier…“ Fragend sehe ich mich um… Als ich mich ihm wieder zuwende, schaut er mir tief in die Augen und sagt: „Wir alle sind auf der Suche nach jemandem, der etwas tut, etwas verändert. Doch die Veränderung beginnt in uns selbst… Bei jedem einzelnen!“

Er stand auf und ging langsam mit seinem Hund davon…

(Sylvia Raßloff)

Danke Martina 📷 www.martina-kaup.de

Vielleicht ist es das Schwierigste in unserer heutigen Zeit… und bei all dem, was um uns herum geschieht… bei uns selbst und im Vertrauen zu bleiben, in der Zuversicht… ja, stark zu sein und diese Energie zu halten.

Dieses Jahr ist wohl ein Jahr des Loslassens… Vieles wird sich neu sortieren und anders, als wir es bisher kennen, weitergehen. Es ist so wichtig, was wir aussenden, immer… und besonders jetzt… was wir gemeinsam erschaffen.

Das Universum unterstützt uns, das Licht ist bereits da… wenn wir uns öffnen, annehmen, in der Liebe bleiben… uns dessen bewusst werden, dass sich nur das, was wir in uns selbst finden, im Außen manifestieren kann.

Frieden… Nicht Hass, nicht Streit. Nicht negative Gedanken… und das gegeneinander gehen. Es nimmt uns die Kraft, die wir brauchen und noch brauchen werden. Die Erde verändert sich, alles verändert sich.

Wir gehen in eine neue Zeit, sind mittendrin… und es ist so wichtig, uns zu befreien… von destruktiven Mustern, von Manipulationen, um wieder wahrhaft zu fühlen… weiter zu sehen!

Die Tiere sind es, die uns dazu immer wieder auffordern… höher zu schwingen, im Herzen zu bleiben, die uns so viel lehren und zeigen… denn wir alle haben es in der Hand, wie wir diese Schwelle überschreiten…

WIE wir weitergehen.

(Sylvia Raßloff)