Woran erkennt man, dass man hoffnungslos hundeverrückt ist?
1. Den besten Platz auf der Couch belegt immer der Hund. Macht nichts, ein Eckchen ist immer noch frei! Bei mehreren Hunden… macht man es sich zur Not auf dem Boden bequem.
2. Unsere Hunde sind nicht nur Hunde, sie sind viel mehr als unsere besten Freunde… Insgeheim vielleicht sogar mehr als unsere engsten Verwandten……
3. Wir bezeichnen uns nicht als Herrchen oder Frauchen, nein, wenn „Mami“ mit ihrem Liebling spricht, verklären sich unsere Augen und unsere Stimme bekommt einen lieblich hohen Klang.
4. Sobald es uns nur im Geringsten so vorkommt, dass es dem Hund nicht gut gehen könnte, rennen wir mit ihm zum Tierarzt. Wir selbst gehen nur zum Arzt, wenn es gar nicht mehr anders geht…
5. Wir putzen dem Hund die Zähne, bürsten, waschen, schneiden oder schicken ihn zum Friseur. Uns reicht ein Haargummi oder die Kapuze, weil`s eh meistens regnet.
6. Wir haben nicht einfach nur Hundehaare auf den Klamotten… Wir tragen sie mit Stolz, denn wir sind „Hundemenschen“… (und diesen „auffelligen“ Modetrend nennt man „Dogstyle“ :-) )
7. Wir schlafen nicht mehr durch, weil der Hund bei uns im Bett liegt und wir durch seine Füße im Rücken oder sein lautes Schnarchen daran gehindert werden.
8. Wir schlafen nicht mehr aus, weil wir morgens durch intensives Anstarren geweckt werden. Morgenstund hat Gold im Mund ;-)
9. Wir bestellen Pizza, weil der Hund den Rand so gern mag. Ohne Hundeleckerlis gehen wir nicht aus dem Haus und um die Ernährung unseres Hundes machen wir uns mehr Gedanken, als um unsere eigene.
10. Wir ekeln uns vor Vielem, waschen uns regelmäßig die Hände und achten auf Hygiene, haben aber überhaupt keine Bedenken, uns von unserem Hund abküssen zu lassen.
11. Wir schauen auf der Straße eher einem Hund, als einer attraktiven Person hinterher und brechen in Verzückung aus, wenn wir einen Welpen sehen.
Wenn Sie sich in mindestens 3 der oben genannten Symptome wiedererkennen, dann gehören Sie definitiv schon zu den Hundeverrückten.
Sollten bei Ihnen alle Punkte so oder ähnlich zutreffen, machen Sie sich keine Gedanken… Wir sind Viele!
Es wird angenommen, dass das Hundeverrücktsein sogar vererbt werden kann, wenn es in der Familie immer Hunde gab, wird es an Kinder und Kindeskinder weitergegeben.
Wir können also nichts dafür… wir können auch nie davon geheilt werden, Entzugserscheinungen inklusive, und wir können uns nicht dagegen wehren! Sobald wir einen Hund sehen, besonders Welpen oder ein Notfellchen mit traurigen Augen… bricht es sofort wieder aus ♥
Kleiner Tipp: Versuchen Sie nicht, Ihren Zustand zu verheimlichen… alle, die Sie kennen, wissen sowieso Bescheid! Bekennen Sie sich offen zu Ihrer Hundeverrücktheit, Sie sind nicht allein und sowieso nicht mehr therapiebar!
© Sylvia Raßloff
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